Donnerstag, 23. Dezember 2010

adventmärkte

in der vorweihnachtszeit war pflanzenkraft heuer dabei im dorfhaus breitenwaida...
...beim adventmarkt in der kellergasse raschala...

...und das gemeinsam mit den "weinviertler flaschen" von meiner mutter und robert...
...sowie an zwei wochendenden in der kellertrift hadres. unter anderem bei klirrenden -12 grad, aber dafür in malerischer weihnachtslandschaft :o)
und damit wünscht pflanzenkraft Euch allen
F R O H E

W E I H N A C H T E N !

Sonntag, 17. Oktober 2010

chili-zucht XI: gelee

etwas zögerlich in der reife (vor allem die sorte "lemon drop" lässt heuer mit der gelbfärbung auf sich warten...), aber endlich soviel, um einige gläser chili-wein-gelee einzukochen...
geschnippelt (natürlich mit handschuhen, ich bin ja nicht brrbrr ;o) und ab in den mixer:
dann in den topf und eingekocht...
...für ein feuriges vergnügen :o))
seeeeeeehr hot geworden - ich hab die kostprobe aber ohne schaden überstanden ;o)

asparn: keltisches feuer

ein fixtermin in jedem jahr ist die stimmungasvolle nacht des keltischen feuers im urgeschichtemuseum asparn, diesmal am 16. oktober.

und zugleich premiere für meine echt-pflanzen-ohrringe-kreation:

Montag, 13. September 2010

Montag, 6. September 2010

holler-oh!

zeit für hollermarmelade, die beeren sind reif und so schön schwarz :o)
nach mühsamer arbeit - die guten ins töpfchen...
dann zwetschken dazugemengt...
und auch noch äpfel...
...sowie gelierzucker hinzu:
macht zusammen: g'schmackige hollermarmelade!

chili-zucht X: erste ernte

haben ja noch ordentlich gas gegeben, die chili-pflanzen. bin sehr stolz :o)) und noch immer massig blüten, die wohl leider nicht mehr zu früchten heranreifen werden...
eine kleine bescheidene ernte ist bereits erfolgt:
...und zum trocknen bereit!

Sonntag, 5. September 2010

eierschwammerl-finish

vermutlich der (aus akutem zeitmangel) letzte größere eierschwammerl-fund in diesem jahr...*träne zerdrück*

Dienstag, 17. August 2010

hardegg

seit eingen jahren veranstaltet das nationalparkhaus hardegg gemeinsam mit der weinviertler kräuterakademie am 15. august - dem traditionellen tag der kräuterweihe und dem stichtag für den beginn der sogenannten "frauendreißiger" - das kräuterfest. der pflanzenkraft-stand war heuer zum dritten mal mit dabei. immer wieder ein gelungenes fest! :o)

Donnerstag, 15. Juli 2010

black cherry

na, ich muss doch auch gleich noch meine paradeiser "in progress" herzeigen:
sorte black cherry. heuer erstmals im beet. sollen - wie der name vermuten lässt - schwarzrot werden, wenn reif. ich bin ja schon sooooooooooo neugierig.... ;o)

fertiges rotes zauberöl

weil ich eine fleissige bin, habe ich einen teil des johanniskrautöles schon abgefüllt - es wird in kürze wieder im regionenshop hollabrunn (stadtsaal süd) erhältlich sein (und ich weiß, dass es dort schon sehnlichst erwartet wird):

chili-zucht VIII - endlich blüten!

juppiduhu, die chilis blühen und das zum teil recht vielzählig - yes, yes, yes!! :o)))
und trotzen brav allen schnecken- und sonstigen viechereien-angriffen. scheeeen sindse, hm? und schon so richtig erwachsen ;o)

Mittwoch, 14. Juli 2010

was sonst noch so blüht und trocknet

der ysop verbreitet seinen würzigen duft...und kann bald geerntet werden.
ansonsten sammle ich bereits regelmäßig ringelblumen zum trocknen - und damit für meine räuchermischungen...
die mariendistel wird auch bald ihre knospen öffnen:
...und dann ihre samen bilden, denen eine leber-regenerierende wirkung nachgesagt wird. lässt man die samen allerdings ausfallen, ist sie ein wahrer experte im "überall-wachsen ;o) die weiß-gescheckten blätter der distel sind der legende nach übrigens durch die muttermilch marias entstanden...

beim nächsten foto der wegwarte erkennen experten gleich, dass ich es am vormittag aufgenommen haben muss:
die blüten sind um diese tageszeit nämlich verstärkt geöffnet.
ich finde ja den namen "zigurie" für wegwarte viel netter - schon als kind hat mir meine oma erzählt, dass aus den wurzeln früher der "kaffee für arme" gemacht wurde und daher (leider eigentlich) abwertende phrasen wie "des schmeckt wie a zigurie-wasser" (=nämlich nicht so phänomenal besonders gut... ;o) stammen.
und achtung, männer! es wird erzählt, die wegwarte ist ein verwandeltes mädchen, das vergeblich auf ihren liebsten wartete (sic!) - also aufpassen beim berühren der pflanze: mit im stich gelassenen frauen ist nicht gut kirschen essen. oder so ;o))

(marshmallow-)eibisch

von seiner schönsten seite zeigt sich gerade der eibisch, weil blühend. so wie alle anderen malvengewächse hat er extrem hohe sympathiewerte bei mir (ich weiß, nach dem aussehen zu gehen ist nicht ok, aber er hat ja eh auch super innere werte ;o)).
wikipedia kredenzt uns dazu auch noch eine nette story:
"Aus Substanzen des Eibischs wurde früher die Süßigkeit Marshmallow hergestellt, die heute vor allem mit den USA assoziiert werden, die aber auf die pâte de guimauve der Französischen Küche zurückgeht. Der Name Marshmallow leitet sich von der englischsprachigen Bezeichnung marsh mallow (deutsch: Sumpf-Malve) für den Eibisch ab. Verwendet wurden dafür sowohl die Stängel und Blätter als auch die Wurzel; heute verwendet die Industrie dafür Ersatzstoffe."

Dienstag, 29. Juni 2010

chili-zucht VII - zarte knospen

verspätet, aber doch: die chilis haben endlich kleine knospen entwickelt...
...und sind im großen und ganzen recht standhaft gegen die gelegentlichen schnecken-attacken. weiter so! (also in sachen wachstum und nicht beim angefallen werden :o)

Sonntag, 27. Juni 2010

pflanzenpracht

das mädesüß hat zu blühen begonnen:
das mutterkraut steht in voller pracht (wenn man vom teilweise obligatorischen läusebefall absieht ;o):
das herzgespann (=löwenschwanz) hat seine "stechenden" blüten entwickelt:
der steinklee sorgt immer wieder für ein eindrucksvolles geruchserlebnis (dank "cumarin" , das auch als inhaltsstoff des waldmeisters für dessen typischen duft/geschmack sorgt...):
und sogar der dost (=oregano) besitzt schon knospen:

"an lavendel hab i do..."

die erste lavendelernte heuer und wie es duftet...!
lavendel nutze ich hauptsächlich für kräutersalz und zum räuchern. und selbstverständlich verwendet ihn meine handarbeitsbegabte mutter zum füllen ihrer bewährten bestickten säckchen.
zum "drüberstreuen" noch der text des lavendel-liedes:

Wia mir no` klane Buama war`n,
Da hab`n ma an nix denkt,
Holodaro,
Da is uns bei der Hos`n das Hemd außeg`hängt,
Holodaro.
Da hab`n ma uns, weil`s uns so g`freut,
A Tanzerl ang`hört von an Lavendelweib,
Das hat an Wert,
Holodaro,
Von an Lavendelweib, das hat an Wert.
An Lavendel, an Lavendel, an Lavendel hab´n ma do,
`S Büscherl kost` nur zwanzig Gröscherln,
An Lavendel kaufts uns o!
Heut san ma wieder do, kaufts an Lavendel o.
D`Büscherln, die san net groß,
Kosten zwanz`g Gröscherln bloß.
Der Lavendel riacht so fein,
Der g`hört in Kasten rein.
Morg`n san ma nimmer do, kaufts uns an o!
Aber an Lavendel, an Lavendel, an Lavendel hab´n ma do,
`S Büscherl kost` nur zwanzig Gröscherln,
An Lavendel kaufts uns o!
Und wann i am Sonntag in d`Kirchen geh,
Da ziag i mein Spatzenfrack an.
Und do siech i von der Weiten mei Derndl steh`n,
Derndl stehn, schau i kan Heiligen mehr an,
Und do siech i von der Weiten mei Derndl steh`n,
Derndl stehn, schau i kan Heiligen mehr an.

[Quelle: Karl Hodina, O Du lieber Augustin, Pichler 1998]

Freitag, 25. Juni 2010

rotes zauberöl

für mich schein ja schon seelisch die sonne, wenn ich mit der ersten johanniskraut-ernte nach hause zurückkehre...
...und DAS hausmittel, nämlich johanniskraut-hautöl, ansetzte - pünktlich zum johannitag am 24. juni:
nach nur einem tag hat sich das öl schon rötlich verfärbt - ein zeichen für die kräftige wirksamkeit des sonnigen krautes :o)

pflanzenporträt: johanniskraut

Sonnenschein für trübe Tage
Gegen düstere Tage ist ein Kraut gewachsen: Das Johanniskraut, das mit seiner gespeicherten Kraft der Sonne einen erhellenden Einfluss auf unser Gemüt haben soll. Die nervenberuhigende, angstlösende Wirkung der Heilpflanze bei leichten depressiven Verstimmungen wird seit der Antike gepriesen und gilt mittlerweile als wissenschaftlich belegt. Über längere Zeit hinweg eingenommen – etwa als Tee oder Tinktur – also ein gutes Mittel, um den derzeit wieder weitverbreiteten Winterfrust zu bekämpfen, getreu dem Motto „Frohsinn statt Trübsinn“!

Die Vorstellung, das Johanniskraut sei eine magische Tochter des wärmenden Gestirnes, kommt nicht von ungefähr: Die bis zu einem Meter hoch werdende, ausdauernde Pflanze bevorzugt trockene, sonnige Standorte und beginnt ihre Blütenpracht um die Zeit der Sonnenwende im Juni zu entfalten. Vor allem aber erinnern ihre vielzähligen, goldgelben Blüten mit den strahlenartigen Staubblättern an kleine Sonnen. Das sogenannte „Sonnwendkraut“ besitzt sogar derartige Lichtkräfte, dass es unseren Körper photosensibel macht. Aufgrund der erhöhten Lichtempfindlichkeit sollte deshalb während einer Johanniskrautkur auf direkte Sonnenbestrahlung und Solariumsbesuche verzichtet werden.

Einst dem germanischem Sonnengott Baldur geweiht, wurde das Gewächs von den Christen zur Symbolpflanze des Hl. Johannes gemacht, dessen Geburtstag am 24. Juni („Johannistag“) ebenfalls eng mit der Sonnenwende verbunden ist. Bezeichnungen wie „Johannisblut“ oder „Herrgottsblut“ verweisen auf die Legenden, das Kraut sei aus dem Blut des enthaupteten Johannes entsprossen bzw. durch das vom Kreuze Christi tropfende Blut getränkt worden. Die Assoziation mit dem Lebenssaft lag zudem nahe, weil der Inhaltsstoff „Hypericin“ beim Zerreiben der gelben Blüten auf den Fingern eine unerwartete (blut-)rote Färbung hinterlässt.

Purpurrotes Öl als altes Hausmittel
Die purpurrote Farbe ist auch typisch für das Johanniskrautöl, das gewonnen wird, indem die zerquetschten Blüten in einem durchsichtigen Glas großzügig mit Oliven- oder Sonnenblumenöl übergossen werden. Verschlossen und regelmäßig geschüttelt soll dieser Ansatz für vier Wochen an einem – wie könnte es anders sein – sonnigen Platz reifen und nach dem Abgeseihen dunkel gelagert. Dieses alte Hausmittel ist äußerlich vielseitig anwendbar: Es fördert mitunter die Wundheilung, hilft bei Blutergüssen, Prellungen und Muskelbeschwerden sowie als Einreibemittel bei Sonnenbrand, Gicht und Rheuma.

Angesichts der „Wunderwirkungen“ war sogar der Teufel derart machtlos und entzürnt, dass er die Blätter des Heilkrautes mehrfach durchlöcherte. Hält man diese gegen das Licht, werden tatsächlich durchscheinende „Tüpfel“ sichtbar, die in Wirklichkeit Öleinschlüsse sind und zum lateinischen Beinamen „perforatum“ beitrugen. Die Begriffe „Teufelsflucht“ oder „Fuga Daemonium“ belegen wiederum die im Mittelalter wurzelnde Überzeugung, dass die Pflanze gegen Böses schützt und Dämonen in die Flucht schlägt – darunter selbst jene, die unsere Seele verdunkeln.

[diesen artikel habe ich im spätherbst 2008 für die zeitschrift "die weinviertlerin" geschrieben.]

Mittwoch, 16. Juni 2010

die farben der rose

auch die rosenblüten werden getrocknet und finden danach etwa für räuchermischungen verwendung...
wenn das keine farbenprächtige augenweide ist!!! :o)

Montag, 14. Juni 2010

steinpilz-salz

da liegen sie zum trocknen, die aromatischen steinpilze:
wenn sie dann gut durchgetrocknet und in ausreichender menge vorhanden sind, wird unter anderem das daraus hergestellt:
eine delikatesse zum verfeinern von speisen!