Freitag, 30. April 2010
Mittwoch, 28. April 2010
hirn-nahrung ;o)
reichlich speisemorcheln gab's nach dem gestrigen waldbesuch.
zur abwechslung entschieden wir uns bei der zubereitung für die deftige variante: in die panier geschmissen...
...und ab in die pfanne:
kommentar meiner tochter: "iih, du isst gebackene gehirne!" ;o)) passt vielleicht zur halloween-party, schmeckt aber alles andere als gruselig!
only one word: delicious!!!
zur abwechslung entschieden wir uns bei der zubereitung für die deftige variante: in die panier geschmissen...
...und ab in die pfanne:
kommentar meiner tochter: "iih, du isst gebackene gehirne!" ;o)) passt vielleicht zur halloween-party, schmeckt aber alles andere als gruselig!
only one word: delicious!!!Dienstag, 27. April 2010
frühlingsknospen
"wenn du mit einem fuß auf sieben gänseblümchen steigen kannst, dann ist es frühling", sagt ein sprichwort aus england. für uns kräuterkundige sollte es wohl besser heißen: wenn du mit einem biss sieben gänseblümchen im mund hast, dann... schmeckt's! ;o))
jeder mensch kennt das liebliche blümchen, aber nicht jeder weiß, welche gaumenfreude es bringt. ich nutze besonders gerne die knospen, die ich in essig einlege. das ernten ist zwar eine heidenarbeit, aber es lohnt sich....
etwas schneller geht das ganze auch mit bärlauchknospen:
im einmachglas sehen gänseblümchenknospen und hexenknofl dann so aus:
jeder mensch kennt das liebliche blümchen, aber nicht jeder weiß, welche gaumenfreude es bringt. ich nutze besonders gerne die knospen, die ich in essig einlege. das ernten ist zwar eine heidenarbeit, aber es lohnt sich....
etwas schneller geht das ganze auch mit bärlauchknospen:
im einmachglas sehen gänseblümchenknospen und hexenknofl dann so aus:
Mittwoch, 7. April 2010
Sonntag, 4. April 2010
spitz auf morcheln
wenn die ersten pilze im wald der sonne ihre köpfchen entgegenstrecken, könnte ich die ganze welt umarmen!! heute war es endlich soweit, der erste spitzmorchel-fund-erfolg in diesem frühjahr :o)
kaum zuhause, schon in der küche und schwammerl geputzt und geschnitten:
vorher zwiebel angeschwitzt, dann morcheln dazu und mit obers sowie ein klitzekleinwenig bärlauch und ein klitzekleinmehr petersilie geköchelt.
und wenn die bandnudeln dazu fertig sind, sieht's so aus:
ein himmlisches festessen und das auch noch passend zu ostern! danke natur!!!
kaum zuhause, schon in der küche und schwammerl geputzt und geschnitten:
vorher zwiebel angeschwitzt, dann morcheln dazu und mit obers sowie ein klitzekleinwenig bärlauch und ein klitzekleinmehr petersilie geköchelt.
und wenn die bandnudeln dazu fertig sind, sieht's so aus:
ein himmlisches festessen und das auch noch passend zu ostern! danke natur!!!Samstag, 3. April 2010
veilchenduft liegt in der luft
ich hab sie einfach ganz toll lieb, die zarten veilchen, denn mit ihnen können wunderbare dinge gemacht werden.
das sammeln hat einen gewissen meditativen charakter, es dauert seine zeit und bringt deshalb ruhe...und einen wahren "duftrausch" ;o)
schade, dass es kein geruchsinternet gibt...
jedenfalls hab ich schon fleissig gelee hergestellt:
und der veilchenessig ist angesetzt:
auch ein likör ist "in arbeit". das alles wird demnächst das pflanzenkraft-angebot aufpeppen! veilchenessig und veilchenlikör sowie andere ausgewählte produkte sind übrigens ab 18. april auch im hollabrunner regionenshop im stadtsaal erhältlich!
das sammeln hat einen gewissen meditativen charakter, es dauert seine zeit und bringt deshalb ruhe...und einen wahren "duftrausch" ;o)
schade, dass es kein geruchsinternet gibt...jedenfalls hab ich schon fleissig gelee hergestellt:
und der veilchenessig ist angesetzt:
auch ein likör ist "in arbeit". das alles wird demnächst das pflanzenkraft-angebot aufpeppen! veilchenessig und veilchenlikör sowie andere ausgewählte produkte sind übrigens ab 18. april auch im hollabrunner regionenshop im stadtsaal erhältlich!Freitag, 2. April 2010
pflanzenporträt: brennessel
Du denkst, die Brennnessel ist ein „Unkraut“? Falsch gedacht! In den frischen Trieben der alten Heilpflanze steckt die ganze Kraft des Frühlings und diese können wir uns direkt einverleiben. Zubereitet etwa als Spinat, Pesto oder Risotto gilt die Brennnessel mittlerweile nicht nur als Delikatesse, sondern vertreibt auch den inneren Winter und gibt dem Körper reichlich Energie für die neue Jahreszeit.
Durch den hohen Gehalt an Vitaminen und Eisen (um ein Vielfaches mehr als herkömmlicher Spinat!) kurbelt das als Gemüse oder einfach als Tee genossene Wildkraut den Stoffwechsel ordentlich an. Es reinigt das Blut, fördert zugleich die Bildung des roten Lebenssaftes und wirkt harntreibend, kurzum: Die Brennnessel bringt Entschlackung pur!
Nicht umsonst zählt die Pflanze zu den sogenannten „Gründonnerstagskräutern“ und ist deshalb ein fixer Bestandteil der traditionellen Neunkräutersuppe, welche schon die Kelten und Germanen wegen ihrer belebenden Wirkung schätzten. Auch die äußerliche Anwendung der Brennnessel zur Haarpflege geht auf altes Wissen zurück.
Zum Verzehr werden besonders die Jungpflanzen im Frühjahr gesammelt. Dass es dabei ratsam ist, Handschuhe zu tragen, weiß wohl jeder aus eigener Erfahrung: Die unzähligen, auf dem Kraut verteilten Brennhaare brechen bei Berührung ab und wirken wie kleine Injektionsnadeln. So entsteht das typische „Brennen“ auf der Haut, worauf auch der lateinische Name „urtica“ verweist. Aber nur keine Scheu: Beim Kochen geht diese Eigenschaft verloren bzw. soll das Brennen sogar die Durchblutung der Haut fördern und damit bei Gelenksbeschwerden wie Rheuma oder Gicht helfen. Der Legende nach können aber echte Jungfrauen die Brennnessel ohnehin unbeschadet berühren…
Ebenso fruchtbar ist die Brennnessel für den Boden – als Jauche düngt sie und schützt vor Schädlingen. Wo sie wächst, zeigt sie stickstoff- und nährstoffreiche Erde an und dient einer Vielzahl von Schmetterlingsraupen als kostbare „Futterweide“.
Die groben Fasern der Stängel leisteten einst als „Leinen der armen Leute“ und als Textilersatz in Kriegszeiten wichtige Dienste. Eher unwahrscheinlich, dass die Brennnessel in dieser Form bei der neuesten Modekollektion eine Rolle spielen wird, aber als „g’schmackiges Mittel“ gegen die Frühjahrsmüdigkeit liegt sie ohne Zweifel voll im Trend!
[diesen artikel habe ich voriges jahr für die zeitschrift "die weinviertlerin" geschrieben.]
Durch den hohen Gehalt an Vitaminen und Eisen (um ein Vielfaches mehr als herkömmlicher Spinat!) kurbelt das als Gemüse oder einfach als Tee genossene Wildkraut den Stoffwechsel ordentlich an. Es reinigt das Blut, fördert zugleich die Bildung des roten Lebenssaftes und wirkt harntreibend, kurzum: Die Brennnessel bringt Entschlackung pur!
Nicht umsonst zählt die Pflanze zu den sogenannten „Gründonnerstagskräutern“ und ist deshalb ein fixer Bestandteil der traditionellen Neunkräutersuppe, welche schon die Kelten und Germanen wegen ihrer belebenden Wirkung schätzten. Auch die äußerliche Anwendung der Brennnessel zur Haarpflege geht auf altes Wissen zurück.
Zum Verzehr werden besonders die Jungpflanzen im Frühjahr gesammelt. Dass es dabei ratsam ist, Handschuhe zu tragen, weiß wohl jeder aus eigener Erfahrung: Die unzähligen, auf dem Kraut verteilten Brennhaare brechen bei Berührung ab und wirken wie kleine Injektionsnadeln. So entsteht das typische „Brennen“ auf der Haut, worauf auch der lateinische Name „urtica“ verweist. Aber nur keine Scheu: Beim Kochen geht diese Eigenschaft verloren bzw. soll das Brennen sogar die Durchblutung der Haut fördern und damit bei Gelenksbeschwerden wie Rheuma oder Gicht helfen. Der Legende nach können aber echte Jungfrauen die Brennnessel ohnehin unbeschadet berühren…
Ein liebenswerter Schatz der Natur
Zugleich wird der feurigen Pflanze nachgesagt, die Liebe brennen zu lassen. Vor allem die Samen, angesetzt in Wein oder auf’s Butterbrot gestreut, sollen die Leidenschaft anfachen. Derartiger Liebeszauber kommt übrigens auch bei Hühnern zum Einsatz: Es wird angenommen, dass ins Futter gemischte Brennnesseln das Eierlegen unterstützen. Apropos: Ostereier können mittels Auskochen des Krautes auf natürliche Weise grün gefärbt werden!Ebenso fruchtbar ist die Brennnessel für den Boden – als Jauche düngt sie und schützt vor Schädlingen. Wo sie wächst, zeigt sie stickstoff- und nährstoffreiche Erde an und dient einer Vielzahl von Schmetterlingsraupen als kostbare „Futterweide“.
Die groben Fasern der Stängel leisteten einst als „Leinen der armen Leute“ und als Textilersatz in Kriegszeiten wichtige Dienste. Eher unwahrscheinlich, dass die Brennnessel in dieser Form bei der neuesten Modekollektion eine Rolle spielen wird, aber als „g’schmackiges Mittel“ gegen die Frühjahrsmüdigkeit liegt sie ohne Zweifel voll im Trend!
[diesen artikel habe ich voriges jahr für die zeitschrift "die weinviertlerin" geschrieben.]
grüner donnerstag
am donnerstag vor ostern brauch ich sie einfach, die grünen kräuter - das ist für mich schon ein klassiker - und zwar in form eines brennessel-spinates. auf den freu ich mich schon seit den wintermonaten. also auf in den wald (bestückt mit einem handschuh damit's nicht zuviel aua gibt) und mit frischen brennesseln wieder heimgekehrt...
...auch giersch (als petersilien-ersatz) und bärlauch (als knoblauch-ersatz) habe ich von dort mitgebracht:
die werden geschnitten, so wie auch eine mittelgroße zwiebel.
nachdem die brennesseln gewaschen sind, werden sie kurz in rindssuppe gekocht.
dann abgeseihen (und ein teil des kochwassers für's spätere aufgießen aufheben), während in einer pfanne schon eine einbrenn mit der zwiebel, dem giersch und bärlauch zubereitet wird.
aufgegossen wird nun mit dem aufbewahrten kochwasser und - je nach persönlichem geschmack - mit etwas milch.
nach dem eindicken lassen kommen die brennesseln dazu:
noch kurz köcheln, würzen (muskat, pfeffer, salz), eventuell mit rahm verfeinern und dann am besten mit erdäpfelschmarren und spiegelei genießen:
mahlzeit!!! ;o)
...auch giersch (als petersilien-ersatz) und bärlauch (als knoblauch-ersatz) habe ich von dort mitgebracht:
die werden geschnitten, so wie auch eine mittelgroße zwiebel.
nachdem die brennesseln gewaschen sind, werden sie kurz in rindssuppe gekocht.
dann abgeseihen (und ein teil des kochwassers für's spätere aufgießen aufheben), während in einer pfanne schon eine einbrenn mit der zwiebel, dem giersch und bärlauch zubereitet wird.
aufgegossen wird nun mit dem aufbewahrten kochwasser und - je nach persönlichem geschmack - mit etwas milch.
nach dem eindicken lassen kommen die brennesseln dazu:
noch kurz köcheln, würzen (muskat, pfeffer, salz), eventuell mit rahm verfeinern und dann am besten mit erdäpfelschmarren und spiegelei genießen:
mahlzeit!!! ;o)
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